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Barrierefreies Internet
Bundesgleichstellungsgesetz, Landesgleichstellungsgesetze

Barrierefreier Internetauftritt der VG FuchstalAußergewöhnlicher Service für behinderte Menschen
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Barrierefreiheit bedeutet grundsätzlich die uneingeschränkte Nutzung von Gegenständen, Gebrauchsgütern und Objekten durch alle Menschen. Öffentliche Gebäude müssen beispielsweise barrierefrei sein, damit körperlich behinderte Menschen in die Lage versetzt werden, vom Eingang bis in jedes einzelne Büro ohne unüberwindbare Hemmnisse vorzudringen. Ab 01.01.2006 sind alle Bundesbehörden in Deutschland nach dem Bundesgleichstellungsgesetz dazu verpflichtet, ihre Internetseiten den Nutzern barrierefrei anzubieten. Landesbehörden und kommunale Einrichtungen sind von dieser Verpflichtung ausgenommen – vorerst. Abgesehen von einer drohenden Verpflichtung ist es vielen Kommunen ein Bedürfnis, ihre behinderten Bürger in das Gemeinwesen einzubeziehen. Für viele behinderten Menschen ist das Internet häufig eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet und somit für die Besucher der fuchstaler Internetpräsenz im Einzelnen? Zunächst ist dabei der Personenkreis einzugrenzen, für den das Internet zugänglich gemacht werden soll. Auf sehbehinderte (Farbsehschwächen, Konturenschwächen, mangelnde Sehschärfe), blinde Menschen, geistig Behinderte und solche mit körperlichen Defiziten (fehlende Hände oder Arme, motorische Störungen) muß der barrierefreie Internetauftritt zwingend abgestimmt sein. Und an dieser Stelle beginnen die technischen Hürden. Da die meisten kommunalen Einrichtungen mittlerweile zu sogenannten CMS (Content-Management-System) tendieren, die ihnen die Administration und Veränderung von Internetseiten quer durch die gesamte öffentliche Verwaltung ohne Programmierkenntnisse ermöglicht, sind die technischen Anforderungen außerordentlich hoch – vor allem dann, wenn die Internetpräsenz zukunftsoffen sein und im Laufe der Jahre den behördlichen Anforderungen angepaßt werden soll. Aus diesem Grunde hat sich die Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal nach einem gründlichen Evaluationsprozeß für das ORGANIX Online-System des gleichnamigen landsberger Softwarehauses entschieden. ORGANIX betreut als Spezialist für internetbasierte kommunale Anwendungen Gemeinden, Städte und Landsratsämter in Bayern. Das besondere an der ORGANIX-Software ist der onlineverfügbare, reproduzierbare Standard gepaart mit der Option weitgehender Individualisierung der Kundenanforderungen. Auf die wichtigsten barriefrei-relevanten Eigenschaften und Besonderheiten der Internetpräsenz der Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal sei im Folgenden überblickartig verwiesen: - die Website wurde in einem klar strukturierten Quelltext ohne Tabellen oder Frames erstellt, da bei Navigationen in unterschiedlichen Frames (z.B. über mehrere Ebenen) häufig Abhängigkeiten entstehen, die nur durch (barrierefeindliches) Java Script (Programmiersprache, wird nicht durch den Blinden-Browser „Lynx" unterstützt) realisiert werden können. Blinde Menschen verwenden häufig Tastenkürzel (F-Tasten; z.B. „Zurück"-Funktion), bei Frame-Designs entstehen dabei häufig Probleme; der Benutzer bleibt in einem Frame gefangen, da die „Zurück"-Kette unterbrochen wird. Bei Designs mit mehreren Frames verliert der Blinde Mensch die Orientierung, weil er gezwungen ist, ständig hin- und herzuspringen. Das Design setzt konsequent auf Stilvorlagen. So ist es möglich die bearbeitbare Navigation und den Inhalt logisch zu gliedern,
- die Internetseiten sind klar strukturiert und übersichtlich. Auf unnötige optische und animierte Spielereien wurde verzichtet, ohne auf ein ansprechendes Erscheinungsbild zu verzichten,
- übermäßige Farbverläufe, verschwimmende Konturen, unruhige Linienverläufe und farbliche Überfrachtungen wurden vermieden. Farbliche Abtrennungen wurden entsprechend beachtet,
- sämtliche Schriften der Internetpräsenz lassen sich auf eine Schrift mit Großbuchstaben für sehbehinderte Menschen umschalten, die Internetseiten können per Mausklick in Schwarz/ Weiß angezeigt werden, mittels vorgegebener Kurzbefehle lassen sich durch den Besucher bestimmte Funktionen ausführen,
- sämtliche Bilder und Links lassen sich durch die Redakteure mittels des ORGANIX Online-Systems mit Alternativtexten versehen. Dies ist besonders wichtig, um die Internetpräsenz auch blinden Benutzern zugänglich zu machen. Diese verwenden einen speziellen Browsertyp (Lynx), der ihnen sämtliche Buttons, Texte, Eingabefelder und Bilder strukturiert untereinander auflistet und entweder vorliest oder in der Braille-Sprache (Blindenschrift) ausgibt. Alle Bereiche sind mit logischen Namen versehen, wie z.B. "Hauptnavigation" oder "Inhalt". Bei Eingabeformularen beispielsweise sind die Beschriftungen der Eingabefelder mit dem jeweiligen Eingabefeld funktional verbunden. So kann in Textbrowsern und Sprachausgaben die Bedeutung des Eingabefeldes beschrieben werden. Nebeneinander stehende Links sind durch einen senkrechten Strich voneinander getrennt. Dies verhindert, daß Sprachbrowser mehrere unabhängige Links in einem zusammenhängenden Satz aussprechen. Tabellen sind mit Überschriften ausgezeichnet, die Spalteninhalte haben einen logischen Bezug zur Spaltenüberschrift. So wird etwa in Sprachausgabebrowsern die Spaltenüberschrift vor dem Zelleninhalt gesprochen. Überschriften werden mit den dafür vorgesehenen Tags Hx ausgezeichnet und sind somit für Sprachausgabebrowser als Überschrift erkennbar,
- mittels der Tab-Funktion wird das logische Weiterspringen von Button zu Button ermöglicht - auch über Unterebenen oder verschiedene Navigationen. Die Navigationen wurden als Listen umgesetzt,
- auf den Einsatz von Popups wurde vollständig verzichtet (lediglich die Vergrößerung der Bilder erfolgt per Popup, die Anzeige des Originalbildes auf der jeweiligen Seite bleibt davon jedoch ausnahmslos unberührt und stellt somit keinerlei Nachteil dar),
- Integration einer dynamischen Sitemap über sämtliche Navigationsleisten; bei Erzeugen einer neuen Seite mittels des CMS erfolgt die automatische Übernahme des neuen Buttons in die Sitemap (nicht gesetzlich vorgeschrieben, jedoch sehr hilfreich für gehandicapte Nutzer),
- es wurde vollständig auf bewegte Funktionen oder Animationen (z.B. Newsticker) verzichtet, da Menschen mit manuellen oder motorischen Störungen diese nicht oder nur mit großer Mühe zu bedienen vermögen (man denke dabei an Menschen ohne Arme, die mittels Mundstück navigieren oder Menschen mit verlangsamter Motorik).
 Dabei darf jedoch eines nicht vergessen werden. Auch nicht behinderten Menschen muß bei der Realisierung eines barrierefreien Internetauftrittes genüge getan werden. Sie dürfen folglich gegenüber behinderten Menschen nicht ins Hintertreffen geraten und ihrerseits benachteiligt werden. Es durften am Beispiel Fuchstal demnach nicht lediglich alternative Zugangswege geschaffen werden, sondern die Zugänglichkeit mußte für alle Gruppen über denselben Zugangsweg ermöglicht werden. Die Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal und ORGANIX Online-Systeme sind stolz darauf, den Internet-Besuchern Im Fuchstal eine Website zur Verfügung zu stellen, die umfangreiche und aktuelle Informationen, Gästebuch und viele weitere moderne und nützliche Funktionen auch jenen Menschen zur bereit stellt, die aufgrund körperlicher Defizite ansonsten nicht in der Lage wären, die Informationsangebote der Kommune für ihre Belange nutzen zu können. Über das ORGANIX Online-System werden zurzeit zwei, später drei Internetpräsenzen zentral verwaltet. 
Barrierefreier Internetauftritt der VG FuchstalAußergewöhnlicher Service für behinderte Menschen
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Barrierefreiheit bedeutet grundsätzlich die uneingeschränkte Nutzung von Gegenständen, Gebrauchsgütern und Objekten durch alle Menschen. Öffentliche Gebäude müssen beispielsweise barrierefrei sein, damit körperlich behinderte Menschen in die Lage versetzt werden, vom Eingang bis in jedes einzelne Büro ohne unüberwindbare Hemmnisse vorzudringen. Ab 01.01.2006 sind alle Bundesbehörden in Deutschland nach dem Bundesgleichstellungsgesetz dazu verpflichtet, ihre Internetseiten den Nutzern barrierefrei anzubieten. Landesbehörden und kommunale Einrichtungen sind von dieser Verpflichtung ausgenommen – vorerst. Abgesehen von einer drohenden Verpflichtung ist es vielen Kommunen ein Bedürfnis, ihre behinderten Bürger in das Gemeinwesen einzubeziehen. Für viele behinderten Menschen ist das Internet häufig eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet und somit für die Besucher der fuchstaler Internetpräsenz im Einzelnen? Zunächst ist dabei der Personenkreis einzugrenzen, für den das Internet zugänglich gemacht werden soll. Auf sehbehinderte (Farbsehschwächen, Konturenschwächen, mangelnde Sehschärfe), blinde Menschen, geistig Behinderte und solche mit körperlichen Defiziten (fehlende Hände oder Arme, motorische Störungen) muß der barrierefreie Internetauftritt zwingend abgestimmt sein. Und an dieser Stelle beginnen die technischen Hürden. Da die meisten kommunalen Einrichtungen mittlerweile zu sogenannten CMS (Content-Management-System) tendieren, die ihnen die Administration und Veränderung von Internetseiten quer durch die gesamte öffentliche Verwaltung ohne Programmierkenntnisse ermöglicht, sind die technischen Anforderungen außerordentlich hoch – vor allem dann, wenn die Internetpräsenz zukunftsoffen sein und im Laufe der Jahre den behördlichen Anforderungen angepaßt werden soll. Aus diesem Grunde hat sich die Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal nach einem gründlichen Evaluationsprozeß für das ORGANIX Online-System des gleichnamigen landsberger Softwarehauses entschieden. ORGANIX betreut als Spezialist für internetbasierte kommunale Anwendungen Gemeinden, Städte und Landsratsämter in Bayern. Das besondere an der ORGANIX-Software ist der onlineverfügbare, reproduzierbare Standard gepaart mit der Option weitgehender Individualisierung der Kundenanforderungen. Auf die wichtigsten barriefrei-relevanten Eigenschaften und Besonderheiten der Internetpräsenz der Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal sei im Folgenden überblickartig verwiesen: - die Website wurde in einem klar strukturierten Quelltext ohne Tabellen oder Frames erstellt, da bei Navigationen in unterschiedlichen Frames (z.B. über mehrere Ebenen) häufig Abhängigkeiten entstehen, die nur durch (barrierefeindliches) Java Script (Programmiersprache, wird nicht durch den Blinden-Browser „Lynx" unterstützt) realisiert werden können. Blinde Menschen verwenden häufig Tastenkürzel (F-Tasten; z.B. „Zurück"-Funktion), bei Frame-Designs entstehen dabei häufig Probleme; der Benutzer bleibt in einem Frame gefangen, da die „Zurück"-Kette unterbrochen wird. Bei Designs mit mehreren Frames verliert der Blinde Mensch die Orientierung, weil er gezwungen ist, ständig hin- und herzuspringen. Das Design setzt konsequent auf Stilvorlagen. So ist es möglich die bearbeitbare Navigation und den Inhalt logisch zu gliedern,
- die Internetseiten sind klar strukturiert und übersichtlich. Auf unnötige optische und animierte Spielereien wurde verzichtet, ohne auf ein ansprechendes Erscheinungsbild zu verzichten,
- übermäßige Farbverläufe, verschwimmende Konturen, unruhige Linienverläufe und farbliche Überfrachtungen wurden vermieden. Farbliche Abtrennungen wurden entsprechend beachtet,
- sämtliche Schriften der Internetpräsenz lassen sich auf eine Schrift mit Großbuchstaben für sehbehinderte Menschen umschalten, die Internetseiten können per Mausklick in Schwarz/ Weiß angezeigt werden, mittels vorgegebener Kurzbefehle lassen sich durch den Besucher bestimmte Funktionen ausführen,
- sämtliche Bilder und Links lassen sich durch die Redakteure mittels des ORGANIX Online-Systems mit Alternativtexten versehen. Dies ist besonders wichtig, um die Internetpräsenz auch blinden Benutzern zugänglich zu machen. Diese verwenden einen speziellen Browsertyp (Lynx), der ihnen sämtliche Buttons, Texte, Eingabefelder und Bilder strukturiert untereinander auflistet und entweder vorliest oder in der Braille-Sprache (Blindenschrift) ausgibt. Alle Bereiche sind mit logischen Namen versehen, wie z.B. "Hauptnavigation" oder "Inhalt". Bei Eingabeformularen beispielsweise sind die Beschriftungen der Eingabefelder mit dem jeweiligen Eingabefeld funktional verbunden. So kann in Textbrowsern und Sprachausgaben die Bedeutung des Eingabefeldes beschrieben werden. Nebeneinander stehende Links sind durch einen senkrechten Strich voneinander getrennt. Dies verhindert, daß Sprachbrowser mehrere unabhängige Links in einem zusammenhängenden Satz aussprechen. Tabellen sind mit Überschriften ausgezeichnet, die Spalteninhalte haben einen logischen Bezug zur Spaltenüberschrift. So wird etwa in Sprachausgabebrowsern die Spaltenüberschrift vor dem Zelleninhalt gesprochen. Überschriften werden mit den dafür vorgesehenen Tags Hx ausgezeichnet und sind somit für Sprachausgabebrowser als Überschrift erkennbar,
- mittels der Tab-Funktion wird das logische Weiterspringen von Button zu Button ermöglicht - auch über Unterebenen oder verschiedene Navigationen. Die Navigationen wurden als Listen umgesetzt,
- auf den Einsatz von Popups wurde vollständig verzichtet (lediglich die Vergrößerung der Bilder erfolgt per Popup, die Anzeige des Originalbildes auf der jeweiligen Seite bleibt davon jedoch ausnahmslos unberührt und stellt somit keinerlei Nachteil dar),
- Integration einer dynamischen Sitemap über sämtliche Navigationsleisten; bei Erzeugen einer neuen Seite mittels des CMS erfolgt die automatische Übernahme des neuen Buttons in die Sitemap (nicht gesetzlich vorgeschrieben, jedoch sehr hilfreich für gehandicapte Nutzer),
- es wurde vollständig auf bewegte Funktionen oder Animationen (z.B. Newsticker) verzichtet, da Menschen mit manuellen oder motorischen Störungen diese nicht oder nur mit großer Mühe zu bedienen vermögen (man denke dabei an Menschen ohne Arme, die mittels Mundstück navigieren oder Menschen mit verlangsamter Motorik).
 Dabei darf jedoch eines nicht vergessen werden. Auch nicht behinderten Menschen muß bei der Realisierung eines barrierefreien Internetauftrittes genüge getan werden. Sie dürfen folglich gegenüber behinderten Menschen nicht ins Hintertreffen geraten und ihrerseits benachteiligt werden. Es durften am Beispiel Fuchstal demnach nicht lediglich alternative Zugangswege geschaffen werden, sondern die Zugänglichkeit mußte für alle Gruppen über denselben Zugangsweg ermöglicht werden. Die Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal und ORGANIX Online-Systeme sind stolz darauf, den Internet-Besuchern Im Fuchstal eine Website zur Verfügung zu stellen, die umfangreiche und aktuelle Informationen, Gästebuch und viele weitere moderne und nützliche Funktionen auch jenen Menschen zur bereit stellt, die aufgrund körperlicher Defizite ansonsten nicht in der Lage wären, die Informationsangebote der Kommune für ihre Belange nutzen zu können. Über das ORGANIX Online-System werden zurzeit zwei, später drei Internetpräsenzen zentral verwaltet. 
Erneut barrierefreie Internetpräsenz von ORGANIX: Gemeinde KarlsfeldWichtige Integrationsfunktion für behinderte Menschen
Die Gemeinde Karlsfeld im Landkreis Dachau (20.000 Einwohner) verfügt nun ebenfalls wie die VG Fuchstal (Januar-Newsletter) über einen vollständig barrierefreien, kommunalen Internetauftritt. Nähere Informationen liefert Ihnen ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung im Anschluß an diese Meldung.
Außerdem ist es dem EDV-Verantwortlichen in der Gemeinde, Herrn Wilfried Kast, mittels Rechtevergabe möglich, für jeden Mitarbeiter in der Gemeinde genau festzulegen, was derjenige an der Internetpräsenz ändern darf und was nicht. Der leistungsstarke ORGANIX-Veranstaltungskalender informiert über alle Aktivitäten innerhalb der Gemeinde und darüber hinaus. Von dem gleichen Online-System, mit dem die Gemeindeseiten verwaltet werden, wird auch der Internetauftritt der Musikschule gesteuert. Für den Internet-Besucher ist dies nicht erkennbar, spart der Gemeinde jedoch erhebliche Kosten ein.

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